* Unsere Kriterien

Bei der Auswahl von Projekten lassen wir uns von folgenden Bewertungskriterien leiten:

1. Im Sinne des Stiftungszwecks muss die Überwindung von Kinderarbeit durch Bildung im Vordergrund stehen. Besondere Berücksichtigung soll dabei die Beendigung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit und Ausbeutung finden.

2. In begründeten Ausnahmefällen können auch Projekte zur Vermeidung von Kinderarbeit durch Bildung gefördert werden, wenn der Nachweis für diesen Zusammenhang überzeugend erbracht wird.

3. Die Gemeinnützigkeit (bzw. in anderen Ländern vergleichbare Zuschreibungen) der Projektpartner muss gewährleistet sein.

4. Projektträger und Projektpartner – hierzulande und vor Ort – müssen erfahrene, professionell arbeitende Organisationen sein, mit zweifelsfreier Reputation.

5. Projektanträge müssen den Gesamtumfang des Projektes umfassend beschreiben und insbesondere Auskunft geben über: Ausgangssituation, Projektziele, Zielgruppen, Gesamtkonzeption, zentrale Projektstrategien und
–aktivitäten, überschaubare Laufzeit, Finanzierungsvolumen, Nachhaltigkeit.

6. Als gewerkschaftliche Stiftung legen wir, auch im Sinne von Nachhaltigkeit, besonderen Wert darauf, dass die Projektmaßnahmen eingebunden werden in systematische Veränderungen der sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen des gesellschaftlichen Umfelds. Die in die Projekte einbezogenen Menschen müssen gestärkt werden. Sie brauchen soziale Unterstützung bezogen auf Emanzipation, Arbeit und Einkommen, Gesundheit und Hygiene. Wirtschaftlicher, juristischer und gewerkschaftlicher Beistand für sie muss gewährleistet werden. Die Projekte sollen auf die Anbindung an existierende bzw. zu entwickelnde gewerkschaftliche Strukturen abzielen. Ein wirksamer und dauerhafter Schutz für die betroffenen Menschen muss organisiert werden.


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